
Biologiedidaktik
Willkommen auf der Homepage der AG Biologiedidaktik
Leitung
Prof. Dr. rer. nat. Corinna Hößle
Kontakt
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät V, Institut für Biologie
AG Biologiedidaktik
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg
Sprechstunde: Di.: 13.00-14.00
Raum: W 3 2 210
Tel.: 0441 798 3639
corinna.hoessle
uni-oldenburg.de
Aktuelles
Am 4. Februar fand erstmalig der "Tag der offenen Schülerlabore" in Oldenburg statt, zu dem die interessierte Öffentlichkeit ganz herzlich eingeladen war. Die folgenden Bilder sollen Ihnen einen kurzen Eindruck vermitteln.
Die Kinderakademie im Grünen steht in diesem Jahr unter dem Motto:
Pflanzen sind Geschmackssache.
Weitere Informationen finden Sie >> hier <<
Schulprojekt HannoverGEN als
„Ausgewählter Ort 2011“ ausgezeichnet
HannoverGEN stärkt das Urteilsvermögen zum Thema Grüne Gentechnik
Ein 20-köpfiges unabhängiges Expertengremium aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern hat das niedersächsische Schulprojekt HannoverGEN, das von der Biologiedidaktik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Leibniz Universität Hannover gemeinsam konzipiert wurde, aus rund 2.600 Bewerbern zu einem der 365 herausragenden Beispielen für Zukunftsfähigkeit, Mut, Engagement und Kreativität gewählt. Ausgezeichnet werden die Ideen von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank, die den Wettbewerb seit 2006 gemeinsam durchführen. Die Preisvergabe erfolgte im Erich Kästner Gymnasium Laatzen und wurde durch die Laudatio des Landwirtschaftsministers Herrn Lindemann begleitet. „Grüne Gentechnik gilt als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts und ist dennoch umstritten“, stellte Niedersachsens neuer Landwirtschaftsminister Gert Lindemann bei der Preisverleihung fest. Das Projekt ermögliche den Schülerinnen und Schülern, „komplexe fachliche Hintergründe und Grundlagen experimentell vermittelt zu bekommen“. Gleichzeitig fokussiert das Projekt auf die moralische Urteilsbildung von Schülerinnen und Schülern, was dem Vorhaben einen besonders hervorzuhebenden Stellenwert zusagt. Im Ministerium feile man bereits an Plänen, das Pilotprojekt landesweit auszuweiten. Bis dahin müsse aber noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden.
Im Mittelpunkt des Projekts HannoverGEN stehen vier Stützpunktschulen mit jeweils einem modernen biotechnologischen Labor. Hier können Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Region forschungsnahe Methoden, die weit über die Möglichkeiten des schulischen Biologieunterrichts hinausgehen, am Thema Grüne Gentechnik erfahren und erlernen. Gleichzeitig setzen sie sich mit den Chancen und Risiken der gentechnischen Veränderung von Pflanzen in der Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft auseinander. Dazu werden Rollen- und Planspiele durchgeführt, Dilemma-Diskussionen bestritten und mittels sechs aufeinanderfolgenden Schritten das eigene Urteil gefällt. Die AG Biologiedidaktik der Universität Oldenburg (Prof. Dr. Corinna Hößle, Neele Alfs) betreut dabei den Bereich der ethischen Urteilsbildung. Lehrer und Wissenschaftler weisen in das Thema ein und unterstützen den Unterricht vor Ort. So vermittelt HannoverGEN nicht nur Wissen, sondern fördert auch den kritischen und verantwortungsbewussten Umgang mit bioethischen Themen. Seit HannoverGEN 2008 an den Start gegangen ist, haben bereits mehr als 4000 Schülerinnen und Schüler die HannoverGEN-Labore besucht.
Foto: Nicole König, Sonja, Berthold, Torsten Gromball und Daniel Angel von der n21-Onlineredaktion (HannoverGEN Schülerreporter)
Ministerpräsident McAllister überreicht Prof. Dr. Corinna Hößle im Gästehaus des Ministeriums die Urkunde für das Projekt HannoverGEN, das im Rahmen der Initiative 365 Orte im Land der Ideen ausgezeichnet wurde.